Herbizid gegen breitblättrige Unkräuter im Raps

Amtl. Pfl. Reg. Nr. 3830
Wirkstoff: Clopyralid 300g/l (26,27%)
Formulierung: Wasserlösliches Konzentrat (SL)

Anwendung
Der Einsatz von CLAP im Raps erfolgt, wenn die zu bekämpfenden Unkräuter aufgelaufen sind. Die optimale Wirkung wird bei zügigem Wachstum im 2- bis 3-Blatt-Stadium der Unkräuter erzielt. Bereits verholzte oder blühende oder unter Schirm stehende Zielpflanzen werden weniger gut erfasst. Kühle Witterung verzögert den Absterbeprozess. Auf gute Benetzung achten. CLAP ist in allen Konsumrapssorten gut verträglich, allerdings sollten zur Vermeidung von Kulturschäden bei Frost, Trockenheit, Nässe und anderen Faktoren geschwächte Bestände nicht behandelt werden.

Wirkungsweise
CLAP wird über Blatt und Wurzel der Pflanzen aufgenommen und systemisch verteilt. Der Wirkstoff Clopyralid greift in den Eiweißstoffwechsel ein, sichtbar in wuchsstoffartigem unkontrolliertem Wachstum der Unkräuter. Dabei stirbt der Vegetationskegel ab, Blätter und Stängel verdrehen sich. Wüchsiges Wetter begünstigt die Wirkung.

Wirkungsspektrum
Sehr gut bekämpfbar:
Kamille-Arten, Distel-Arten, Dreiteiliger Zweizahn, Gemeines Kreuzkraut, Kornblume, Leguminosen, Schwarzer Nachtschatten.
Nicht ausreichend bekämpfbar:
Kreuzblütler, Klettenlabkraut, Knöterich-Arten, Melde-Arten, Weißer Gänsefuß, Winde-Arten.

Wirkungsweise
CLAP wird über Blatt und Wurzel der Pflanzen aufgenommen und systemisch verteilt. Der Wirkstoff Clopyralid greift in den Eiweißstoffwechsel ein, sichtbar in wuchsstoffartigem unkontrolliertem Wachstum der Unkräuter. Dabei stirbt der Vegetationskegel ab, Blätter und Stängel verdrehen sich. Wüchsiges Wetter begünstigt die Wirkung.

Wirkungsspektrum
Sehr gut bekämpfbar: Kamille-Arten, Distel-Arten, Dreiteiliger Zweizahn, Gemeines Kreuzkraut, Kornblume, Leguminosen, Schwarzer Nachtschatten.
Nicht ausreichend bekämpfbar: Kreuzblütler, Klettenlabkraut, Knöterich-Arten, Melde-Arten, Weißer Gänsefuß, Winde-Arten.

Indikation

Schadorganismus/Zweckbestimmung Kultur/Objekt Anwendungszeitpunkt(e)
Breitblättrige Unkräuter Winterraps Frühjahr, nach dem Auflaufen der Kultur; bis Stadium 50 (Hauptinfloreszenz bereits vorhanden, von den obersten Blättern noch dicht umschlossen) der Kultur

Einsatzgebiet: Ackerbau.
Anwendungsbereich: Freiland.
Aufwandmenge(n): 0,4 l/ha.
Wasseraufwandmenge: 200-400 l/ha.
Max. Anzahl der Anwendungen: 1.
Zeitlicher Abstand in Tagen: –
Wartefrist in Tagen: –
Nachbaufrist in Tagen: –
Anwendungsart(en): Spritzen.

ANWENDUNGSTECHNIK
Ansetzen der Spritzflüssigkeit
Tank bei eingeschaltetem Rührwerk zur Hälfte füllen, CLAP und eventuell weitere Mischpartner getrennt voneinander in das Spritzfass geben. Restliche Wassermenge auffüllen.
Spritzarbeit
Nur gründlich gereinigte Geräte verwenden, die keine Reste von Pflanzenschutzmitteln enthalten.

Vermeidung/Entsorgung von Restmengen
Nie mehr Spritzflüssigkeit ansetzen als notwendig. Behälter restlos entleeren, mit Wasser ausspülen, Spülwasser der Spritzflüssigkeit beigeben! Unvermeidlich anfallende Spritzflüssigkeitsreste im Verhältnis 1:10 verdünnen und auf der behandelten Kultur gemäß Gebrauchsanleitung ausbringen.

Reinigung der Spritze
Spritzgerät und -leitungen nach Gebrauch gründlich mit Wasser reinigen. Dazu ca. 20 % des Tankinhaltes mit Wasser auffüllen und dabei die Innenflächen des Tanks mit Wasserstrahl abspritzen. Rührwerk für ca. 2 Minuten einschalten. Anschließend Reinigungsflüssigkeit bei laufendem Rührwerk durch die Düsen auf der zuvor behandelten Kultur verspritzen. Die regelmäßige Reinigung der Pflanzenschutzspritze von außen, insbesondere des Brühebehälters, Pumpenaggregates und Gestänges, sollte Bestandteil des normalen betrieblichen Ablaufes sein und möglichst direkt auf dem Feld erfolgen.

Mischbarkeit
CLAP ist mit Gräserherbiziden, Fungiziden, Insektiziden sowie Blattdüngern und Netzmitteln mischbar. Die Anwendungshinweise der Mischpartner sind unbedingt zu beachten.

Resistenzmanagement
Bei wiederholten Anwendungen des Mittels oder von Mitteln derselben Wirkstoffgruppe oder solcher mit Kreuzresistenz können Wirkungsminderungen eintreten oder eingetreten sein. Um Resistenzbildungen vorzubeugen, das Mittel möglichst im Wechsel mit Mitteln anderer Wirkstoffgruppen ohne Kreuzresistenz verwenden. Im Zweifel den Beratungsdienst hinzuziehen. Klassifikation der Wirkstoffe gemäß Herbicide Resistance Action Commitee (HRAC): Wirkungsmechanismus (HRAC GRUPPE): 0.

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